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Ernst Mally

11.10.1879 (Krainburg) – 8.3.1944 (Schwanberg/Steiermark)

Mally studierte Philosophie und Pädagogik in Graz und promovierte 1903 bei Meinong mit dem Thema "Untersuchungen zur Gegenstandstheorie des Messens". Gymnasialprofessor in Graz von 1906 bis 1919, Habilitation 1913. 1918 supplierte die pädagogische Lehrkanzel Eduard Martinaks. Mally errichtete die erste psychologische Prüfungsstelle für berufliche Eignung in Österreich und arbeitete vor allem an der Entwicklung psychologischer Beobachtungsmethoden (Beobachtungsbogen für Schülerbeobachtung). 1920 übernahm er die Leitung des von Meinong gegründeten experimentalpsychologischen Labors. ao. Prof. für Philosophie in Graz 1921, o. Universitätsprofessor für Philosophie WS 1925/26 - WS 1942/43. Mally war wesentlich an der Ausarbeitung der Gegenstandstheorie beteiligt, und hier vor allem an ihrer Formalisierung und an der Lösung der in ihr auftretenden logischen Fragen interessiert. Er wandte sich aber nach 1920 weitgehend von der Gegenstandstheorie ab. Bedeutsam ist auch Mallys Pionierarbeit auf dem Gebiet der Logik der Sollsätze.

Werkauswahl

Gegenstandstheoretische Grundlagen der Logik und Logistik (1912)
Studien zur Theorie der Möglichkeit und Ähnlichkeit. Allgemeine Theorie der Verwandtschaft gegenständlicher Bestimmungen (1922)
Grundgesetze des Sollens. Elemente der Logik des Willens (1926)
Erlebnis und Wirklichkeit. Einleitung zur Philosophie der Natürlichen Weltauffassung (1935)
Wahrscheinlichkeit und Gesetz. Ein Beitrag zur wahrscheinlichkeitstheoretischen Begründung der Naturwissenschaft (1938)
Karl Wolf, Paul Weingartner (Hg.): Logische Schriften (1971)

Der Nachlaß befindet sich an der Universitätsbibliothek Graz.

Kontakt

Institutsleiter
Heinrichstraße 33, Parterre 8010 Graz
Assoz. Prof. Dr. Harald Berger Telefon:+43 (0)316 380 - 7317
Fax:+43 (0)316 380 - 9707

Web:https://homepage.uni-graz.at/de/harald.berger/

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